Bald im Papierkorb: Aperture, iPhoto

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Mit Yosemite, der Erneuerung des Betriebssystems zum Ende dieses Jahres, wird die Entwicklung von
Aperture und iPhoto eingestellt. Anfang 2015 wird dann ein neuer Baustein kommen, der Eigenschaften beider Programme enthalten soll: Fotos.

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Gerade das Ende von Aperture ist für viele Profi- und Semiprofifotografen, die ihre Bildbearbeitung und -verwaltung auf Aperture aufgebaut haben, ein herber Schlag. Was wiederum den Konkurrenten Adobe mit seinem Programm
Lightroom beflügelt, Nutzer von Aperture zum Wechsel zu verleiten. Das Schöne an Aperture ist (war), dass man seine iPhoto-Bibliothek nahtlos mit Aperture verwenden kann (konnte). Der Workflow (Arbeitsablauf) war immer wieder gelobt worden. Dass es Seite Jahren keine updates mehr gab und vor allem im Bereich der RAW-Konvertierung Lücken entstanden waren, war als Kritik in Foren Immer lauter geworden.

  • Aperture kostet(e) einst 199 Euro, wurde dann im Preis aber gesenkt. Heute zahlt man im Appstore 69,99 Euros.
  • Lightroom von Adobe ist Teil der CreativeCloud. Für Fotobearbeiter gibt es Lightroom zusammen mit Photoshop zum monatlichen Abopreis von 12,29 Euro. Es lässt sich eine 30-Tage-Testversion laden (Link), für die man sich allerdings anmelden muss.
  • Man kann Lightroom auch ohne Monatsabo erstehen (Link) und zahlt dann 145,15 Euros. Bei Amazon kostet die Software augenblicklich 109,90 Euro.
  • Auch die Firma Corel bietet sich mit einer Fotonachbearbeitung an: AfterShot Pro 2 kostet 69,99 Euro. Eine Testversion gibt es hier.
  • Und als kostenlose Alternative kann man sich durchaus das Programm Darktable mal anschauen: Link